Die besten Tinder-Fotos sind aktuell, gut beleuchtet und zeigen dein Gesicht klar, mit einem ersten Foto von dir allein und lächelnd. Danach sorgt Abwechslung für die Wirkung: ein Ganzkörperfoto, etwas, das du gern machst, und vielleicht eines mit Freunden oder Haustier. Hier steht, wie du sie auswählst, was du weglässt und in welcher Reihenfolge du sie anordnest.
Dein erstes Foto zählt am meisten
Die meisten entscheiden in ein, zwei Sekunden und sehen oft nur dein erstes Foto, bevor sie swipen. Mach es richtig.
Ein starkes Titelbild hat:
- Nur dich. Niemand muss raten, wer du bist.
- Klar sichtbares Gesicht. Keine Sonnenbrille, kein Mützenschild, das die Augen verdeckt, nicht zu weit weg.
- Gutes Licht. Tageslicht von vorn oder von der Seite wirkt am besten.
- Ein echtes Lächeln oder einen entspannten Ausdruck. Wärme schlägt meist einen ernsten Blick.
- Einen aufgeräumten Hintergrund. Kein unordentliches Schlafzimmer, kein Badezimmerspiegel.
Kopf und Schultern oder Oberkörper ist der richtige Ausschnitt. Schneide andere Personen bei Bedarf weg, aber wenn der Ausschnitt komisch aussieht, nimm ein anderes Foto.
Licht entscheidet über ein Foto
Gutes Licht ist das einfachste Upgrade überhaupt, und es kostet nichts. Draußen am späten Nachmittag (zur „goldenen Stunde“) ist das Licht weich und schmeichelhaft. An einem bewölkten Tag ist das Licht gleichmäßig und sanft, was ebenfalls super ist.
Vermeide hartes Mittagslicht, das dunkle Schatten unter den Augen wirft, und dunkles Licht drinnen, das Fotos körnig macht. Drinnen stellst du dich am besten mit dem Gesicht zum Fenster. Der Handy-Blitz in einer dunklen Bar sieht selten gut aus.
Zeig Abwechslung
Steht dein erstes Foto, soll jedes weitere den Leuten etwas Neues erzählen. Vier bis sechs Fotos sind eine gute Gesamtzahl. Strebe eine Mischung wie diese an:
- Ein klares Gesichtsfoto (dein Titelbild).
- Ein Ganzkörperfoto. Die Leute wollen das ganze Bild sehen, und wenn es fehlt, kann das wirken, als würdest du etwas verstecken.
- Ein Aktivitätsfoto. Wandern, Kochen, Musik machen, im Stadion. Das gibt Matches einen leichten Einstieg.
- Ein soziales Foto. Eine Aufnahme mit Freunden zeigt, dass du ein Leben außerhalb der App hast.
- Etwas Persönliches. Ein Haustier, eine Reise, ein Hobby, ein Lieblingsort.
Sehen zwei Fotos fast gleich aus, behalte das bessere. Wiederholungen verwässern dein Profil.
Lächle, aber natürlich
Fotos, auf denen du lächelst, schneiden Berichten zufolge besser ab und lassen dich nahbar wirken. Der Trick ist, ein steifes, erzwungenes Lächeln zu vermeiden. Schnappschüsse, auf denen du lachst oder mitten im Gespräch bist, wirken oft natürlicher als gestellte. Bitte einen Freund, eine Menge Bilder zu machen, während du redest, und such die besten aus.
Gruppenfotos: mit Bedacht
Gruppenfotos sind in kleinen Dosen nützlich. Beachte ein paar Regeln:
- Nimm nie eines als erstes Foto.
- Sorge dafür, dass man dich leicht erkennt, am besten, weil deine Einzelfotos zuerst kommen.
- Beschränke dich auf ein, höchstens zwei Gruppenfotos insgesamt.
- Vermeide Bilder, auf denen du am wenigsten vorteilhaft aussiehst oder auf denen man einen Freund für deinen Partner halten könnte.
Haustiere und Requisiten
Haustiere sind ein toller Gesprächsstarter. Ein Foto mit deinem Hund oder deiner Katze lässt dich entspannt wirken und gibt den Leuten sofort einen Grund zu schreiben. Achte nur darauf, dass du selbst auch auf dem Foto bist und dass es dein Tier ist.
Requisiten wirken, wenn sie echt sind: deine Gitarre, dein Rad, der Kuchen, den du gebacken hast. Gestellte Fotos mit geliehenen Requisiten wirken meist unpassend.
Was du vermeiden solltest
Manche Fotos kosten dich zuverlässig Matches:
- Sonnenbrille auf den meisten Bildern. Die Leute wollen deine Augen sehen.
- Starke Filter oder Apps zur Gesichtsbearbeitung. Erkennt dein Date dich nicht, ist das ein schlechter Start.
- Alte Fotos. Nimm Fotos aus dem letzten Jahr oder so.
- Nur Selfies, vor allem Spiegel-, Bad- oder Autoselfies.
- Unscharfe oder niedrig aufgelöste Bilder.
- Fotos mit Ex, auch zugeschnitten.
- Oberkörperfrei im Fitnessstudio-Spiegel als Titelbild. Ein Strand- oder Sportfoto ist weiter hinten in Ordnung.
- Mit einem Fisch, einem Tiger oder einer Waffe in der Hand. Das sind Klischees geworden, und manches schreckt ab.
- Fotos von Kindern, die nicht eindeutig deine sind oder ohne Zusammenhang.
Bring sie in die richtige Reihenfolge
Die Reihenfolge zählt, denn viele sehen sich nur die ersten zwei, drei Bilder an.
- 1: Dein bestes klares Gesichtsfoto.
- 2: Ein Ganzkörper- oder Aktivitätsfoto.
- 3: Ein weiteres starkes Einzelfoto in anderer Umgebung oder anderem Outfit.
- 4 bis 6: Sozial, Haustier, Reise, Hobby.
Teste Änderungen eine nach der anderen. Tausche dein erstes Foto, nutze die App eine Woche und sieh, ob die Matches steigen. Änderst du alles auf einmal, weißt du nicht, was geholfen hat.
Schnelle Foto-Checkliste
- Das erste Foto zeigt nur dich, Gesicht sichtbar, gutes Licht, lächelnd.
- Insgesamt vier bis sechs Fotos.
- Mindestens ein Ganzkörperfoto.
- Mindestens ein Foto, auf dem du etwas machst, das du gern machst.
- Höchstens ein, zwei Gruppenfotos, keines als erstes.
- Auf den meisten Fotos keine Sonnenbrille, keine starken Filter.
- Alles innerhalb des letzten Jahres oder so aufgenommen.
- Keine Duplikate oder fast gleichen Bilder.
- Die Fotos passen zu dem, was deine Bio über dich sagt.
Fotos sind nur die halbe Miete bei einem Profil. Kombiniere sie mit einer Bio aus unseren Tinder-Bio-Ideen, und wenn die Matches trotzdem ausbleiben, behandelt unser Leitfaden zu keine Matches auf Tinder Einstellungen und andere Ursachen. Das ganze Bild liefert so bekommst du mehr Matches.
So hilft dir Spoofy
Spoofy ist eine kostenlose Begleit-App, die mit deinem bestehenden Tinder-Konto arbeitet. Die Insights-Seite hält deine wöchentlichen Likes und Matches fest, sodass du nach dem Tausch eines Fotos siehst, ob sich wirklich etwas verändert hat. Insights enthält außerdem eine Checkliste zur Verbesserung deines eigenen Profils, die dich warnt, wenn du weniger als vier Fotos hast, und die Länge deiner Bio, Interessen, „Looking for“ sowie Job oder Schule prüft.